Ansteigende Flüssiggaspreise auf Taiwan

Am 2. Juni verkündete auf seiner Internetseite The China Post ein Anheben der Preise für Liquefied Petroleum Gas (kurz LPG) durch die staatliche Ölgesellschaft Taiwans.

Hiermit reagierte CPC Corp. auf die international gestiegenen Kosten des bei der Erdölraffinierung anfallenden Nebenprodukts, die fortan auf die heimischen Haushalte umgewälzt werden. Im Einzelnen werden von morgen an 0,5 NTD (1,5 USD) pro kg aufgeschlagen.

PetroChina übernimmt 45,51% von Singapore Petroleum Company

Zur Verstärkung seiner Präsenz in Singapur hat PetroChina für einen Betrag von 1,47 Milliarden Singapur-Dollar (ca. 730 Millionen EURO) 45,51% Anteile an der Singapore Petroleum Company erworben. PetroChina wird die Anteile von Keppel Oil and Gas Services Pte Ltd, zu einem Durchschnittspreis von 6.25 Singapur-Dollar pro Aktie erwerben.

Exxon vereinbart LNG Lieferungen mit Petronet

Durch den kürzlich abgeschlossenen Vertrag zwischen dem größten indischen Importeur von Erdgas als Flüssiggas Petronet LNG und dem US-amerikanischen Ölkonzern ExxonMobil soll im südwestlichen Bundesstaat Kerala das Angebot an Gas ausgeweitet werden. Laut der EconomicTimes
sollen so künftig über ein neues Terminal in der Stadt Kochi jährlich 1,5 Mio.t eingeführt werden.

Der Wert des Vertrages mit einer Laufzeit von 20 Jahren wird nach derzeitigen Weltmarktpreisen von Energieanalysten auf 6 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Mit den Lieferungen aus Exxons LNG Terminal in Australien zu dem in Kochi werden solche Energieunternehmen wie die National Thermal Power Corporation (NTPC) beliefert. NTPC betreibt u.a. ein großes Gaskraftwerk in Kerala (Kayamkulam). Wie nahezu jedes der Gaskraftwerke in Indien kann auch das in Kerala von NTPC betriebene aufgrund von Engpässen maximal bloß 60% seiner Gesamtleistung erzielen. Diese Engpässe sollen nun mittels ausgeweiteter LNG Lieferungen in kommender Zeit von Rasgas aus Katar oder von ExxonMobil behoben worden.

China gibt 25 Mrd. Kredit an russische Ölwirtschaft

Wie Asiatimas Online berichtet erhält China für einen Kredit im Umfang von 25 Mrd. US-Dollar im Gegenzug in den kommenden 20 Jahren 15 Mio. Tonnen Erdöl pro Jahr geliefert. Strategisch langfristig weitaus bedeutender ist jedoch die Option einer chinesischen Beteiligung am geplanten Pazifik Hafen, der als Verladepunkt für die Öl-Pipeline von Ostsibirien dienen soll. China hätte damit nicht nur den Zugriff auf gut die Hälfte des Erdöls dieser Pipeline via Abzweigung nach Daqing, sondern auch die Kontrolle über die weitere Verschiffung der anderen Hälfte des Öls. Das dürfte nicht im Sinne Tokios sein. Jedenfalls scheint die chinesisch-russische Kooperation in der Energiepolitik völlig unbelastet von der Versenkung eines chinesischen Frachtschiffs durch die russische Marine letzte Woche zu sein. Russisches Erdöl wird dazu beitragen Chinas Abhängigkeit vom Golföl länger als gedacht nicht anwachsen zu lassen.

Katar sichert Ausweitung von LNG Lieferungen an Indien zu

Wie The Economic Times heute bekanntgab, wurde auf der derzeit in Neu Delhi tagenden Petrotech-2009 von Katars Ölminister Abdullah bin Hamad
al-Attiyah zugesichert, die Lieferungen an Indien in diesem Jahr auszuweiten.

Dazu werden die in langfristigen Verträgen festgelegten Mengen von derzeit 5 Mio. t LNG um zusätzliche 2,5 Mio. t aufgestockt. Die Vorgespräche hierzu fanden bereits im November 2008 statt, als Indiens Premierminister Singh zu Verhandlungen in Katar war.

China botet Indien bei Gasdeal in Myanmar aus

Laut The Hindu soll die China National Petroleum Corporation (CNPC) ein Abkommen mit Daewoo International, welches den Verkauf von Erdgas aus dem mehrheitlich vom südkoreanischen Jaebol operierten Shwe-Feld in Myanmar vorsieht, unterzeichnet haben. Während Daewoo als Hauptförderer 51% der Förderrechtsanteile an dem ertragreichen Gasfeld hat, verfügt Indiens Oil and Natural Gas Corporation (ONGC) über nur 17% und die Gas Authority of India Limited (GAIL) über 8,5%.

Trotz des Angebots der GAIL das gesamte Gas direkt von den Offshore-Feldern nach Indien zu befördern und dafür pro Million BTU 5,01 US$ zu zahlen, zog es die Regierung in Naypyidaw vor, auf das Angebot Beijings einzugehen, welches den Bau einer Pipeline nach Yunnan vorsieht.

Megaprojekt von Iran, Katar und Gazprom geplant

Wie die russische Kommersant meldet, planen der russische Energiekonzern Gazprom, die Qatar Liquefied Gas Company Ltd. und die National Iranian Oil Company (NIOC) ein Joint-Venture-Unternehmen zu gründen, bei welchem Gas in Iran gefördert und in Katar in einer Gasverflüssigungsfabrik verarbeitet werden Katar einsoll. Das Gas soll dabei vom Süden der öl- und erdgasreichen iranischen Provinz Fârs (âstân-e fârs-e ganub) durch eine Pipeline auf dem Grund des Persischen Golfes bis in das Emirat Katar transportiert werden.

Iran, Katar und der russische Energiekonzern Gasprom halten dabei jeweils einen Anteil von 30% an dem 4 Milliarden US Dollar schweren Joint-Venture, während die verbleibenden 10% bzw. der vierte Teilnehmer je nach Absatzmarkt bestimmt werden soll, wobei das südkoreanische Unternehmen Kogas und die chinesische CNPC in Frage kommen. Besonders in Südkorea ist der Bedarf nach flüssigem Erdgas in den vergangenen Jahren stark gewachsen.

Die erste Sitzung der drei Teilnehmer, die zusammen über mehr als 60% der weltweiten Erdgasvorräte verfügen, soll am am 19. November in Doha stattfinden.

FE-Zentrum für Wasserkraft in Gujarat

In einem Joint Venture mit dem indischen Industrieunternehmen der Kalyani Group Bharat Forge wird der französische Energiekonzern Alstom nach Angaben der Economic Times vom 12. November 2008 in Vadodara im westlichen indischen Bundesstaat Gujarat ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wasserkraft aufbauen. Bereits zwei Tage zuvor waren Details zu dem Projekt auf der Website von Bharat Forge bekanntgegeben worden.

In diesem "global technology centre" soll sich bevorzugt auf spezifische Aspekte des indischen Wasserkraftmarktes konzentriert werden. Dazu sollen neben Turbinen und Generatoren für Wärmekraftwerke aber auch Kernkraftwerke beliefert mit Anlagen werden können.

Thailand unterzeichnet MoU mit Laos

Einem Internetbericht des thailändischen Board of Investment zufolge sollen bis 2015 aus Laos bis zu 7000 MW Strom bezogen werden. Zusätzlich stehen weitere geplante Käufe von Kapazitäten von bis zu 2200 MW an. Dabei handelt es sich in beiden Fällen vor allem um Hydro- und Kohleenergie.

Die staatliche Behörde zur Stromerzeugung in Thailand (EGAT) hat bereits am vergangenen Donnerstag, dem 25. Oktober, ein Abkommen mit Nam Thuen-Hinboun Power Co des Nachbarlandes Laos unterzeichnet. In diesem soll laut eines Presseberichts der thailändischen Business Today für jede Einheit Strom 1,82 Bt gezahlt werden.

Der thailändische Minister für Energie Piyasvasti sprach von einer win-win Situation für beide südostasiatischen Länder. Neben wirtschaftlichen Profiten auf beiden Seiten versprach er sich ebenso eine Intensivierung der bilateralen Beziehungen.

Neuseeland und Australien erwägen Energiehilfen für Nordkorea

Das kürzlich von Washingtons Liste der Schurkenstaaten gestrichene Nordkorea soll nun mit Unterstützungsangeboten zur Finanzierung seiner Energieimporte (insbesondere Rohöl) zu einem stärkeren Entgegenkommen in der Nuklearfrage bewegt werden. Bis auf Japan sprachen sich alle Teilnehmer der Sechs-Parteien Gruppe für diese Kooperationsinitiative aus. Tokio will Pyöngjang wirtschaftlich solange nicht unterstützen bis der Verbleib der Ende der 1970er und Anfang der 1980er auf japanischem Staatsgebiet von nordkoreanischen Agenten entführten Staatsbürger und ihre Zukunft geklärt ist.

Derweil überlegen die Regierungen in Neuseeland und Australien für Japan einzuspringen, um den von chronischer Energieknappheit und Elektrizitätsunterkapazitäten gebeutelten Norden der koreanischen Halbinsel durch Hilfen zu einer Aufgabe seiner nuklearen Option zu bewegen.

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Ansteigende Flüssiggaspreise...
Am 2. Juni verkündete auf seiner Internetseite...
Matthias_Gr - Jun 2, 22:27
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NiclasW - Mai 26, 05:28

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