Klimaschutz: AP6 als Alternative zum Kyoto-Protokoll?

Gipfeltreffen der Kyoto-Gegner vom 11.-12. Januar in Australien: China, Indien, Südkorea und Japan gehören neben den USA und Australien zu den AP6, die sich in der Asia-Pacific Partnership for Clean Development and Climate (APPCDC) organisiert haben. Die APPCDC versteht sich als Alternativ-Bündnis zum Kyoto-Protokoll und möchte eine Verringerung der Emissionen ihrer Mitgliedsländer unabhängig von den Verpflichtungen des Kyoto-Protokolles durchsetzen. Eine knappe und gute Zusammenfassung findet sich bei Wikipedia GB

Offizielles im Netz: Das Fact -Sheet der US-amerikanischen Regierung und die Rede des chinesischen Gesandten Hua

Die Ergebnisse des Treffens und die Konzepte der APPCDC werden in der deutschen Presse überwiegend kritisch kommentiert, beispielsweise von der Deutschen Welle oder der Welt .

Neben optimistischen und unkritischen Statements der Regierungen und lobenden Worten in den Staatsmedien einiger Länder finden sich online auch einige Artikel, die zeigen, dass die Strategie der AP6-Regierungen auch im asiatisch-pazifischen Raum umstritten sind. Als Beispiele ein ABC-Artikel über die innenpolitischen Auseinandersetzungen in Australien und ein kritischer Kommentar des Pacific Magazine.

Trotzdem scheint der Gipfel und die Debatten um den richtigen Weg in der Klimaschutzpolitik das Thema Erneuerbare Energien wieder weiter oben auf der Agenda zu positionieren. Dazu äußert sich The Australian in einem Artikel über die massiv gestiegene Nachfrage nach Solartechnologie im asiatisch-pazifischen Raum.

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