Wahlausgang in Indien 2009 entscheidend für Nukleardeal mit den USA

The Economist berichtet in einem sehr lesenswerten Artikel über die im Mai 2009 stattfindenden landesweiten Wahlen in Indien und das mit dem Wahlausgang verknüpfte Schicksal des amerikanisch-indischen Nukleardeals, der nach heftigen Protesten in der Bevölkerung und vor allem seitens der Left Front, eine die derzeit regierende Parteienkoalition United Progressive Alliance (UPA ) unter Führung Sonia Gandhis unterstützende Allianz linker Parteien, eingefroren wurde.

Der Nukleardeal zwischen Washington und New Delhi würde es den Indern ermöglichen nuklearen Brennstoff und Technologien zu erwerben, obwohl die südasiatische Atommacht den NPT-Vertrag (Non-Proliferation Treaty) nicht unterzeichnet hat. Indien, dem zunehmend die Vorräte an angereichertem Uran zur Betreibung seines zivilen Nuklearprogramms ausgehen und sich daher in Zukunft mit Schwierigkeiten hinsichtlich der landesweiten Elektrizitätsversorgung konfrontiert sieht, hat bereits Gespräche mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien aufgenommen.

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