Großes Gashydratvorkommen vor der Ostküste Südkoreas entdeckt
Die südkoreanische Zeitung Choson Ilbo meldet, daß im Ulleung Becken, 135 Kilometer nordöstlich der ostkoreanischen Hafenstadt Pohang, wurde auf dem Meeresgrund in 1800 Meter Tiefe ein 600 Millionen Tonnen großes Gashydratfeld entdeckt. Die als potentiell zukünftiger Energielieferant geltenden Gashydrate sind eisähnliche, brennbare Verbindungen aus Gas und Wasser und treten u.a. im Meeresboden auf. Im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen sind Gashydrate mit 24% geringerem Kohlendioxidausstoß weniger umweltbelastend, jedoch werden sie bislang von keinem Staat aus Kostengründen gefördert.
Dem Fund war eine fast zweimonatige Forschungsexpedition vorausgegangen, die auch die Entdeckung zwei anderer Gashydratvorkommen mit sich brachte.
Nach Angaben des Vizehandelsministers Lee Jae-hoon ist die Republik Korea nun das fünfte Land nach den USA, Japan, Indien und der Volksrepublik China, welches Gashydratvorkommen in großen Meerestiefen entdeckt hat. Nach Einschätzung der Regierung könnte das 600 Millionen Tonnen-Vorkommen den Energiebedarf des Landes, vom heutigen Standpunkt aus gesehen, für einen Zeitraum von 30 Jahren decken. Mit Beginn des kommenden Frühjahres sollen Technologien zur Förderung und Kommerzialisierung von Gashydraten entwickelt werden, um spätestens 2015 mit der Massenproduktion beginnen zu können.
Dem Fund war eine fast zweimonatige Forschungsexpedition vorausgegangen, die auch die Entdeckung zwei anderer Gashydratvorkommen mit sich brachte.
Nach Angaben des Vizehandelsministers Lee Jae-hoon ist die Republik Korea nun das fünfte Land nach den USA, Japan, Indien und der Volksrepublik China, welches Gashydratvorkommen in großen Meerestiefen entdeckt hat. Nach Einschätzung der Regierung könnte das 600 Millionen Tonnen-Vorkommen den Energiebedarf des Landes, vom heutigen Standpunkt aus gesehen, für einen Zeitraum von 30 Jahren decken. Mit Beginn des kommenden Frühjahres sollen Technologien zur Förderung und Kommerzialisierung von Gashydraten entwickelt werden, um spätestens 2015 mit der Massenproduktion beginnen zu können.
NiclasW - Nov 23, 21:13
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