Iran bringt "Gas OPEC" erneut ins Gespräch
Der derzeit sich in Indiens Hauptstadt Neu Delhi hauptsächlich zu Verhandlungen über die geplante Gaspipeline IPI aufhaltende iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat auf einer Pressekonferenz erneut die Gründung einer Gas-OPEC ins Gespräch gebracht. Insbesondere Moskau und Teheran gelten als starke Befürworter einer solchen Organisation, verfügen beide Länder doch über die weltweit größten Gasreserven.
Bisher existiert mit dem 2001 in Teheran gegründeten GECF (Gas Exporting Countries Forum) ein loser Verbund führender Gasproduzenten ohne feste Mitgliederstruktur. An den jährlichen Sitzungen nahmen bisher u.a. Algerien, Brunei, Indonesien, Iran, Katar, Malaysia und Russland teil.
Die mögliche Etablierung eines solchen Gas Kartells stößt besonders bei den EU-Mitgliedsstaaten auf großes Unbehagen, hat man doch in vergangenen Wintern schlechte Erfahrung mit Gasknappheit gemacht, die nicht zuletzt Moskaus Lieferwillkür zu verdanken war. Jegliche Diversifizierungsversuche Brüssels hinsichtlich neuer Gaslieferanten aus der kaspischen Ellipse, insbesondere aus Turkmenistan, Kasachstan und Aserbaidschan scheiterten an Russlands Partnerschaftsabkommen mit diesen Staaten. Ebenso steht die Fertigstellung der österreichischen Nabucco Pipeline , die unter anderem iranisches Gas nach Europa transportieren soll, dank Drohgebärden aus Washington bereits auf energiepolitisch tönernen Füßen.
Bisher existiert mit dem 2001 in Teheran gegründeten GECF (Gas Exporting Countries Forum) ein loser Verbund führender Gasproduzenten ohne feste Mitgliederstruktur. An den jährlichen Sitzungen nahmen bisher u.a. Algerien, Brunei, Indonesien, Iran, Katar, Malaysia und Russland teil.
Die mögliche Etablierung eines solchen Gas Kartells stößt besonders bei den EU-Mitgliedsstaaten auf großes Unbehagen, hat man doch in vergangenen Wintern schlechte Erfahrung mit Gasknappheit gemacht, die nicht zuletzt Moskaus Lieferwillkür zu verdanken war. Jegliche Diversifizierungsversuche Brüssels hinsichtlich neuer Gaslieferanten aus der kaspischen Ellipse, insbesondere aus Turkmenistan, Kasachstan und Aserbaidschan scheiterten an Russlands Partnerschaftsabkommen mit diesen Staaten. Ebenso steht die Fertigstellung der österreichischen Nabucco Pipeline , die unter anderem iranisches Gas nach Europa transportieren soll, dank Drohgebärden aus Washington bereits auf energiepolitisch tönernen Füßen.
NiclasW - Apr 30, 23:08
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