IPI kurz vor Vertragsabschluß
Nach den Reisen des iranischen Präsidenten nach Indien, Pakistan und auch Sri Lanka, stehen die Vertragspartner des iranisch-indisch-pakistanischen Gaspipeline-Projekts IPI nun kurz vor Vertragsabschluß. Das mit rund 7,5 Milliarden US-Dollar angesetzte Projekt soll die Versorgung sowohl Pakistans als auch Indiens mit iranischem Gas absichern und läßt Teheran somit die Sanktionsbemühungen Washingtons und der EU umgehen. Neben Kuala Lumpur (Malaysia), das Ende vergangenen Jahres mit Teheran einen mehr als 16 Milliarden US-Dollar schweren Vertrag zur Erschließung zweier Gasfelder im Iran abgeschloßen hat, lassen nun auch Islamabad und New Delhi den Druck aus Washington ungehört und verschaffen sich Zugang zu einer auf den Weltmärkten immer teurer werdenden Ressource.
NiclasW - Mai 9, 13:17
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