Freitag, 24. Oktober 2008

Bedenken über geplanten Pipelinebau in Burma

Nach einem Onlinebericht der Burma News International wird der angeregte Bau der ca. 1500 km langen Öl- und Gaspipeline von dem Küstenstaat Arakan bis an die burmanesisch – chinesische Grenze von Kritik begleitet. Als schwerwiegendster Grund wurde angeführt, dass das militärisch geführte Land bloß geringfügig von diesem Projekt profitieren könne.

Um den Seeweg für Öl und Gas aus dem Mittleren Osten wie auch Afrika drastisch zu verkürzen, sollen Transporte statt durch die Straße von Malakka nun nur noch bis zu dem natürlichen Korridor am Indischen Ozean am Tiefseehafen Sittwe führen. Von hier wird eine Pipeline China mit den Ressourcen versorgen.

Ein in Rangoon ansässiger Energieexperte und Geschäftsmann, der in Kontakt mit dem burmanesischen Energieministerium steht, bezweifelt jedoch den langfristigen wirtschaflichen Nutzen für das südostasiatische Land. Er nennt vielmehr China als den eigentlichen strategischen Gewinner dieses Unterfangens. So befürchtet er, dass Burma auf den Bau- vorrangig aber auf den Erhaltungskosten sitzen bleiben könnte. Zugleich nennt er die von chinesischer Seite gebotenen wirtschaflichen Anreize nur für die Regierungselite vorteilhaft.

Trackback URL:
http://energiepolitik.twoday.net/stories/5275793/modTrackback

Aktuelle Beiträge

Der Energiemarkt bewegt...
Der Energiemarkt bewegt sich. Elektroräder werden...
Schmidt (Gast) - Dez 16, 23:55
CNOOC verhandelt in Nigeria
Wie ein Sprecher des Präsidenten Nigerias verlauten...
Matthias_Gr - Okt 11, 22:32

Suche

 

Archiv

Oktober 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
25
26
28
29
31
 
 
 

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen